Kräutertherapie

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Es gibt sehr viele heimische Kräuter, die wir teilweise aus der Küche kennen, die ich nach dem Denkmodell der chinesischen Medizin erfolgreich zur Behandlung vieler verschiedener Krankheiten einsetze.

Ist beispielsweise bei einer Erkältung Wind-Kälte in den Körper eingedrungen, so hat der Patient häufig zu Beginn ein Kältegefühl, Niesen und klaren Schnupfen. Dann setze ich Kräuter wie z.B. Zimtzweige oder Ingwerwurzel ein um die Kälte zu vertreiben und den Körper zu wärmen.

Wenn die Erkältung nicht sofort behandelt wird, wandelt sich der sogenannte pathogene Faktor, der den Körper befallen hat, nach einigen Stunden bis Tagen in Wind-Hitze um, das Sekret färbt sich gelblich oder grünlich, es kann auch blutig oder eingetrocknet sein, der Schleim in den Bronchien ist zäh und lässt sich nur schwer abhusten - der pathogene Faktor ist tiefer in den Körper eingedrungen. Dann setze ich Kräuter ein, die Hitze ausleiten, wie z.B. Minze, Chrysanthemenblüten oder Holunderblüten.

Nach der traditionellen chinesischen Medizin werden einzelne Kräuter sehr selten eingesetzt. Es werden meistens Kräuterrezepturen aus mehreren verschiedenen Kräutern erstellt, die sich in der Wirkung unterstützen. Die Süßholzwurzel zum Beispiel wird einer Rezeptur häufig zugesetzt, um sie zu harmonisieren.

Ich verordne meinen Patienten eine individuell auf sie zugeschnittene Kräuterrezeptur, die dann in einer Apotheke zusammengestellt wird. Der Patient bereitet den sogenannten Dekokt dann selbst zu. Meist wird eine Rezeptur für 5-7 Tage erstellt und kann dann bei Bedarf weiter angepasst werden. Der Dekokt wird vom Patienten für 5 - 7 Tage zubereitet, im Kühlschrank aufbewahrt und 2 - 3 mal täglich eingenommen.

 
 
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